1996

1. Februar - 15. März 1996

Die Ausstellung "Louise Otto-Peters. Ihr literarisches und publizistisches Werk" wurde in der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin gezeigt und von der Bibliothek des des Deutschen Staatsbürgerinnen-Verbandes Berlin initiiert.

Einladung (.pdf)


13. März 1996

15 Uhr Führung durch die Porzellan-Sammlung des Grassimuseums
16 Uhr Gedenken zu LOPs Todestag am Grabstein im Lapidarium Alter Johannisfriedhof mit anschließendem Spaziergang zum Neuen Johannisfriedhof, wo sich die Grabstellen von LOP und Auguste Schmidt bis 1975 befanden.


18. Mai 1996

"Wanderung auf Louises Wegen" von Bärenstein nach Jöhstadt/ Erzgebirge (gemeinsam mit einer Seniorenwandergruppe aus dem Altenheim "Louise-Otto-Peters" Frohnau, die daraufhin institutionelles Mitglied der LOPG wurden): Es wurden die Stationen abgegangen, die Louise in einem Brief an August Peters beschreibt als sie seine Eltern in Jöhstadt besuchte.


Sommer 1996

Nachdem die Gründerin der LOPG Johanna Ludwig 1994 die Zensurakte zu Louise Ottos Roman "Schloß und Fabrik" sowie ein Exemplar des Romans in einer deutschen Bibliothek auftrieb, entstand 1996 die Ausstellung „Mit den Muth’gen will ich‘s halten …“ Ausstellung zur 150jährigen aufregenden Geschichte eines Romans (17 Tafeln), zuerst gezeigt vom 24. Mai - 13. Juli 1996 als Vitrinenausstellung in der Stadtbibliothek Leipzig.

Begleitprogramm (.pdf)

In den Folgejahren als Wanderausstellung zu sehen in: Freiburg/Breisgau, Halle/Saale, Meißen, Karlsruhe, Bruchsal, Freudenstadt, Weißenfels, Bonn, Wiesloch, Schwetzingen, Hockenheim, Annaberg-Buchholz, Reinbek, Landau, Reichenbach/Vogtland, Wuppertal, Wiesbaden, Plauen, Zwickau, Pressel, Gera, Markranstädt, Schkeuditz, Darmstadt, Schneeberg Fellbach, Arnstadt, Borna und Großenhain sowie mehrfach in Leipzig.
2019 wurden einige Tafeln in der Sonderausstellung „Louise Otto-Peters und ihre Zeit - Meißen im 19. Jahrhundert" im Stadtmuseum Meißen sowieOriginale aus dem Bestand der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V./-Archiv gezeigt.


Ergänzend dazu erschienen 1996

als LOUISEum 3: „Schloß und Fabrik. Roman von Louise Otto-Peters“, die erste vollständige Ausgabe des 1846 zensierten Romans und als Dokumentation die Broschüre LOUISEum 4: „‚Mit den Muth’gen will ich’s halten‘. Zur 150jährigen aufregenden Geschichte des Romans ‚Schloß und Fabrik‘ von Louise Otto-Peters. Mit der 1994 wieder aufgefundenen vollständigen Zensurakte“.


Im Sommer nahm die LOPG an der Tagung des Netzwerks Miss Marples Schwestern – Frauengeschichte vor Ort“  im Schwarzwald teil https://miss-marples.net und wirkte  beim Waldstraßen- und Budde-Haus-Fest mit.


9. Okrober 1996

Jahresmitgliederversammlung im Wissenschaftszentrum Leipzig (Goldschmidtstraße 26)
Neuwahl des Vorstandes


23./24. November 1996

4. LOP-Tag „Roman und Wirklichkeit“. Dazu erschien LOUISEum 6/1997: Eine weitere Annäherung an Werk und Wirkung von Louise Otto-Peters, Wegbereiterin der deutschen Frauenbewegung. Mit Berichten vom 4. Louise-Otto-Peters-Tag 1996. Leipzig.

Programm (.pdf)


Als weitere Publikation erschien 1996:

„Louise Otto-Peters. Politische Denkerin und Wegbereiterin der deutschen Frauenbewegung“. Hrsg. von Ilse Nagelschmidt u. Johanna Ludwig. Sächsische Landeszentrale für politische Bildung. Dresden 1996. 155 S.