25.08.2024: Großdemonastration für Demokratie und Menschenrechte. Infos folgen.

Aktuelles


 

Mittwoch, 10.07.2024, 11:00 Uhr, Elsterstraße 40, Leipzig Zentrum-West


Donnerstag, 13.06.2024, 13:30 - 19:00 Uhr, SLUB Dresden

Emeritierungsveranstaltung von Prof. Dr. Susanne Schötz
Prof. Dr. Susanne Schötz ging zum Sommersemester 2024 in den wohlverdienten Ruhestand.

Unser Verein war bei der sehr stimmungsvollen, kurzweiligen und wertschätzenden  Emeritierungsveranstaltung vertreten: Dr. Astrid Franzke hielt eine Laudatio im Namen der LOPG e.V., Dr. Gisela Notz hielt einen Vortrag zu Louise Otto-Peters „Recht der Frauen auf Erwerb“, Dr. Jessica Bock sprach zum Thema Schwangerschaftsabbruch in der SBZ/DDR. Dr. Irina Hundt, Barbara Kunze, Hannelore Rothenburg, Gerlinde Kämmerer, Dr. Heiner Thurm, Dr. Manfred Leyh und Franziska Deutschmann waren als Teil der Festgesellschaft anwesend. Das umfang- und facettenreiche Wirken von Prof. Dr. Susanne Schötz wurde in verschiedenen Redebeiträgen beleuchtet und gebührend gefeiert. Wir wünschten ihr im Namen der LOPG e.V. alles Gute in ihrem neuen Lebensabschnitt und bedankten uns ausdrücklich für ihr unermüdliches Engagement in unserem Verein. Wir hoffen, dass sie der LOPG e.V. auch weiterhin verbunden sein wird.


Donnerstag, 06.06.2024, 15:00 - 17:30 Uhr, Stadtbibliothek

Akteurskonferenz zur Leipziger Erinnerungskultur

Zur Akteurskonferenz der Stadt Leipzig versammelten sich viele relevante Institutionen, Vereine und Initiativen unserer Stadt, die Erinnerungsarbeit leisten. Das Leipziger Themenjahr 2025 „Buchstadt Leipzig“ und das Sächsische Themenjahr 2026 „TACHELES“ wurden vorgestellt. Franziska Deutschmann machte als eine von fünf Referent:innen mit erinnerungskulturellen Schwerpunkten unseres Vereins bekannt. Der Austausch mit anderen Institutionen und Vereinen war sehr gewinnbringend. Schließlich wurde das Vorhaben der Stadt Leipzig vorgestellt, eine digitale Plattform aller relevanten Erinnerungsorte der Stadt Leipzig umzusetzen. Einer der ersten drei thematischen Schwerpunkte dieser Plattform wird die Geschlechter- und Frauengeschichte sein. Das ist auch ein Verdienst unseres Vereins, der seit langem durch die Leipziger Online-Frauenporträts (inkl. Adressen), mit Vorträgen, Führungen und Gedenktafeln geschlechter- und frauenhistorische Orte im Leipziger Stadtbild sichtbar und über die digitale Karte auf unserer Homepage nachhaltig erfahrbar macht.


Donnerstag, 06.06.2024, 10 - 14 Uhr, Villa Trufanow:

Hybrid-Workshop „Demokratiegeschichte / Ost -  Frauen im Kampf um Gleichberechtigung und politische Teilhabe im langen 19. Jahrhundert“


Donnerstag, 30.05.2024, 16-18:30 Uhr, im Louise-Otto-Peters-Archiv, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Offenes Archiv für Mitglieder und Ehrenamtliche, Einladung zum Austausch


Sonntag, 19.05.2024, 13 Uhr, Festsaal des Alten Rathauses:

Robert-Blum-Preis für Demokratie wird verliehen


Sonntag, 05.05.2024, 13:00 Uhr, Schillerhaus, Menckestraße 42, 04155 Leipzig

»…und ich mitten darin« Auf den Spuren von Louise Otto und Robert Blum durchs Rosental


Samstag, 04. Mai 2024, 14:00-22:00 Uhr, Marktplatz Leipzig

6. Leipziger Frauen*Flinta*Festival
Motto: "Gewalt überwinden! Wir kämpfen für eine gerechtere Zukunft"


Sonntag, 07.04.2024, 13:00 - 14:30 Uhr, Schillerhaus, Menckestraße 42, 04155 Leipzig

»…und ich mitten darin« Auf den Spuren von Louise Otto und Robert Blum durchs Rosental


Dienstag, 26. März 2024, Louise-Otto-Peters-Denkmal im Rosental, Leipzig

Denkmalpflege zu Louise Otto-Peters 205. Geburtstag

Die Grafikerin Katrin Grella sowie Gerlinde Kämmerer und Dr. Heiner Thurm vom Beirat der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V. beim Blumenpflanzen zu Ehren ihres 205. Geburtstag am Louise-Otto-Peters-Denkmal im Rosental. Hier ist noch sehr viel Platz für weitere Frühblüher-Spenden!

 


Das freie nichtkommerzielle Radio - Radio Corax - aus Halle, hat anlässlich Louise-Otto-Peters Geburtstages mit Franziska Deutschmann, unserer Vorstandsfrau, gesprochen. Das Interview kann hier gehört werden.

 


Donnerstag, 14.03.2024, 16-18:30 Uhr, im Louise-Otto-Peters-Archiv, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Offenes Archiv für Mitglieder und Ehrenamtliche mit kleinem Input


Dienstag, 12.03.2024, Lapidarium des Alten Johannisfriedhof, Leipzig

Grabsteinpflege anlässlich des Todestags von Louise Otto-Peters am 13. März


Montag, 08.01.2024, Leipzig

Zum Tod von Wolfgang Ludwig

Kurz vor seinem 90. Geburtstag verstarb am 8. Januar 2024 Wolfgang Ludwig, Ehemann und Witwer unserer Ehrenvorsitzenden Johanna Ludwig.                                                                  

Herr Ludwig konnte sich zwar nie dazu entscheiden, Mitglied der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V. zu werden, doch war er dem Verein immer spürbar verbunden und wurde sehr geschätzt. Zugegeben, viele Mitglieder kannten ihn „nur“  als Ehemann und Fahrer der rührigen Vorsitzenden. Doch er war mehr als nur ihr Fahrer. Er unterstützte sie nach besten Kräften und hielt ihr den Rücken frei, wie man so schön sagt. Die auf der Feier zu Johanna Ludwigs 75. Geburtstag am 26. Januar 2012 entstandenen Schnappschüsse sprechen für sich.

Unser Gründungsmitglied Prof. Dr. Godula Kosack wollte seine Verdienste in ihrem Vorwort für die Neuauflage von LOPs „Schloß und Fabrik“  (2021)  lobend erwähnen. Allerdings bat Herr Ludwig darum – bescheiden wie er war – diese Stelle zu streichen:

„Das alles fiel in eine Zeit, in der Johanna Ludwigs Gesundheit äußerst angeschlagen war und sie sich auch einer OP unterziehen musste. Glücklicherweise hatte sie in Wolfgang Ludwig einen Lebenspartner, der nicht nur großen Anteil an ihren Aktivitäten nahm, sondern sie auch in ihrer Abwesenheit mit großer Sachkenntnis vertreten konnte. Wenn vonseiten der Frauen stets angemahnt wird, hinter bedeutenden Männern auch die mitwirkenden Frauen zu würdigen, so gebührt die Anerkennung auch Johanna Ludwigs unermüdlich mitarbeitendem Ehemann.“

                                                                                                                                                                                                                                                                      Und auch nach dem Tod von Johanna Ludwig bewies er vielfach seine Sympathie für die LOPG – sei es durch regelmäßige Teilnahme an unseren Sommertreffen, Jahresauftakten und anderen Veranstaltungen oder durch großzügige Spenden, wenn mal wieder das Geld knapp war.

Überaus dankbar sind wir nicht zuletzt dafür, dass er zugestimmt hat, einen Teil des Nachlasses seiner Frau unserem Archiv zuzuführen, womit u.a. wichtige Forschungs- und Vereinsunterlagen zu uns (zurück) kamen und auch die Bibliothek bereichert wurde. Die Übergabe war ein hoch emotionaler Moment für beide Seiten.


Schulpraktikum bei der LOPG e.V.

In den beiden Wochen vor den sächsischen Winterschulferien hat unsere Schülerpraktikantin Luka vielseitige Einblicke in die Vereinsarbeit und das LOPA bekommen. Ihre Erfahrungen hat sie in einem Instagram-Post festgehalten:


Samstag, 20. Januar 2024, 13 Uhr in der Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig, Permoserstr. 15, 04318 Leipzig

Einladung zum Jahresauftakt der LOPG e.V.: Führung in der Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig

Vor Ort werden wir uns mit der NS-Praxis der Zwangsarbeit beschäftigen, die in Leipzig weiblich war. Zudem wird es interessant sein, zu erfahren, wie dieser Verein, der ebenso wie unserer Verein ein Dokumentationszentrum hat und mannigfaltig eingebunden ist in Wissenschaft, Vermittlung und zivilgesellschaftlichen Initiativen, ihre vielen Aktivitäten (die ebenso wie bei uns auch im Ehrenamt, mit angestellten und freien Mitarbeiterinnen umgesetzt wird) managt. 

Wir treffen uns dazu ca 10 Minuten vorher (12:50 Uhr) vor dem Eingang auf der Permoserstr. 15


Freitag, 19. Januar 2024, Haus des Netzwerks für demokratische Kultur e.V. in Wurzen

Workshop mit Studierenden: "Revolution in Sachsen und ihre Akteur:innen - Haben Revolutionen ein Geschlecht?"

In diesem Jahr findet der 35. Jahrestag der Friedlichen Revolution von 1989 statt und auch hier wurden aktive Frauen dieser Zeit im öffentlichen Erinnern häufig unsichtbar gemacht.

Um dem entgegen zu wirken, fand in Kooperation mit Prof. Dr. Susanne Schötz und deren Student:innen der TU Dresden  (Modul: „Frauen in der Revolution von 1848/49. Ereignisse, Entwicklungen, Wahrnehmungen“) sowie in Kooperation mit Prof. Dirk van Laak von der Universität Leipzig (Modul: "Erlebte Wende. Unterschiedliche Perspektiven auf die historische Zäsur von 1989") eine gemeinsame Beschäftigung mit Frauen/Geschlechterperspektiven auf/in Revolution statt.

Am Ende beider Seminare trafen sich die Student:innen am 19.01.2024 in einem vom fem/pulse-Projekt organisierten Workshop im Haus des Netzwerks für Demokratische Kultur e. V. in Wurzen unter dem Titel"Revolution in Sachsen und ihre Akteur:innen - Haben Revolutionen ein Geschlecht?" und tauschten sich aus.

► Marie Bak, ERASMUS-Studentin der Uni Leipzig aus Aarhus, Dänemark, hat ihre Eindrücke in einem Bericht festgehalten. Hier ein kleiner Auszug:

"Nach einer Mittagspause begann der zweite Teil des Workshops mit Diskussionen in Kleingruppen. Hier wurden verschiedene Fragen diskutiert, beispielsweise ob und inwiefern das Engagement von Frauen in den Revolutionen als feministisch betrachtet werden kann und welche Kontinuitäten es zwischen den Revolutionen gab. Die Fragen führten zu einer spannenden Diskussion mit unterschiedlichen Überlegungen und Positionen, aber auch vielen Fragen. Welche Rolle spielte das Geschlecht der Frauen für ihr Engagement in der Revolution von 1848/49? Wie unterscheiden sich die Erfahrungen älterer und jüngerer Frauen und Männer in der Friedlichen Revolution vom 1989?

Wir sprachen darüber, wie verschiedene Erfahrungen und Sichtweisen einbezogen werden können – nicht nur weibliche, sondern auch andere (marginalisierte) Perspektiven, die bis heute oft nicht berücksichtigt werden. Wenn die ‚Geschichte‘ diese Erfahrungen nicht aufgreift und sichtbar macht. wird auch das Erinnern verzerrt und wir verpassen vielleicht die Chance, uns an neue Vorbilder zu erinnern und unsere Geschichte besser zu verstehen."


10 Jahre "Frauen machen Geschichte – Leipziger Frauenporträts online"