Johanna Ludwig: Eigner Wille und Eigne Kraft

Ludwig, Johanna: Eigner Wille und eigne Kraft. Der Lebensweg von Louise Otto-Peters bis zur Gründung des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins 1865. Nach Selbstzeugnissen und Dokumenten. Leipzig: Leipziger Universitätsverlag, 2014. ISBN 978-3-86583-846-9. 504 S. 

Inhalt:

  • Vorwort 
  • I. Kindheit bis zum Schuleintritt
  • II. Bildung in privaten und öffentlichen Schulen Meißens
  • III. Einschnitt in die Geborgenheit 
  • IV. Begegnung mit einer bisher unbekannten Wirklichkeit
  • V. Streiterin für das Recht der Frauen zur Teilnahme am Staatsleben
  • VI. Öffentliche Anerkennung und wirksamer Einfluss
  • VII. Weitere „vormärzliche“ Erfahrungen
  • VIII. Menschenrechte auch für Frauen! Louise Otto in der Revolution von 1848/49
  • IX. Die eigene „Frauen-Zeitung“
  • X. Louise beugt sich nicht
  • XI. Wiedersehen mit August Peters, ihrem späteren Mann, 1851 in Bruchsal
  • XII. Neuer Elan auch für die Mitarbeit an der Hofmeisterschen „Frauen-Zeitung“
  • XIII. Jahre voller Unruhe und Sorgen
  • XIV. „ ... Du bist u. bleibst mein Ideal...“
  • XV. Gemeinsame Arbeit und Freunde in Leipzig
  • XVI. An der Wiege der deutschen Frauenbewegung
  • Bildnachweis
  • Dank
  • Die Autorin

► Im Auftrag der LOPG fertigte Robert Badura außerdem ein Personen- und Sachregister zu o. g. LOP-Biografie an, das per Mail an info@lopleipzig.de angefragt werden kann. 

Verlagstext: 

Dieses Buch gewährt in bislang nicht erreichter Detailfülle lebendigen Einblick in die Biografie von Louise Otto-Peters bis zur Gründung des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins 1865. Als Ergebnis jahrzehntelanger intensiver Beschäftigung mit dem Thema vermittelt die Autorin ein anschauliches, minutiös aus den Quellen nachgezeichnetes Lebensbild der Dichterin, Schriftstellerin, Publizistin und Frauenpolitikerin.

Der behandelte Zeitraum umfasst die Lebensjahre vor dem Wirken von Louise Otto-Peters im Allgemeinen Deutschen Frauenverein. Geschildert werden neben der Kindheit und Jugend in Meißen, der Beziehung zu ihrem Mann August Peters und dem Leben in Leipzig vor allem ihre schriftstellerische und publizistische Tätigkeit und das politische Engagement für die Rechte der Frauen.

Deutlich werden die spezifische persönliche Prägung von Louise Otto-Peters und das Ringen um Entfaltung und Selbstverwirklichung von früher Jugend an. Damit wird verständlich, dass es gerade Louise Otto-Peters war, die den Allgemeinen Deutschen Frauenverein mitbegründete und jahrzehntelang an der Spitze der deutschen Frauenbewegung stand.