20. Goldschmidtstraße 33 (leerstehende Villa, ehem. Königstraße 14b). Seit 1866 Wohn- und Geschäftsräume des Redakteurs und Verlegers Ernst Keil (1816-1878). In den Zeitschriften ihres "journalistischen Mentors" veröffentlichte Louise Otto-Peters seit 1844 zahlreiche Beiträge. In Keils "Leuchtthurm" erschien 1849 eine Skizze über die Frauenrechtlerin mit einem Bildnis von ihr. Auch in seiner 1853 gegründeten "Gartenlaube" finden sich häufig Notizen zu ihrem Wirken, so 1871 ein bedeutender Artikel zur Frauenfrage in Deutschland mit einem Doppelporträt von Louise Otto-Peters und Auguste Schmidt.

21. Goldschmidtstraße 26 (früher Königstr. 26). In der 1. und 2. Etage hatte der 1892 gegründete Frauen-Gewerbeverein, der u. a. die berufliche Frauenausbildung förderte, seine Räume. Großzügige Unterstützer waren die Inhaber des Musikverlages C. F. Peters, Dr. Max Abraham und Geheimrat Dr. Henri Hinrichsen. In der Universitätsstraße 4 richtete der Verein 1895 eine Verkaufsstelle ein, in der gewerbliche Arbeiten von Frauen und Mädchen angeboten wurden.